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Chef und auch VaterViele Chefs sind auch Väter, aber oft gewissermassen in einer Nebenrolle. Wie können sie ihre Work-Life Balance besser in den Griff bekommen? Vater sein hiess lange Zeit, vor allem für das Familieneinkommen zu sorgen. Heute wird es anders verstanden. Dennoch bleibt Tatsache, dass Führungskräfte Abwesende sind für ihre Kinder. Längerfristig tut dies weder den Kindern noch den Vätern gut. Abgesehen davon, dass Mütter zunehmend selber berufstätig sind oder sich ausser Haus, beispielsweise politisch, engagieren, wünschen sich immer mehr Mütter, dass Väter mehr Zeit haben für ihre Kinder. Sind in der Praxis jedoch auch beide Rollen vereinbar? Zunächst müssten beruflich stark absorbierte Väter den Mut aufbringen, sich bei ihren Arbeitgebern für vätergerechte Arbeitszeitregelungen stark zu machen, und sich gegenüber Vorgesetzten, Arbeitskollegen und Mitarbeitern auch zu ihrem Vater-Engagement bekennen. Laut dem Bundesamt für Statistik äusserten im Jahr '000 vollzeitlich arbeitende Männer in der Schweiz den Wunsch, teilzeitlich zu arbeiten, aber sie wissen oft nicht, wie sie die Situation ändern könnten. Die Fachstelle UND widmet sich speziell dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und wird finanziell unterstützt vom Bund im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz. |