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Gewohnheit als EndlosschlaufeNicht-wahrhaben-Wollen verhindert Veränderung und Weiterentwicklung Viele Menschen stecken fest in einer endlosen Wiederholung des Alltags, obwohl verschiedene Alarmzeichen wie ständige Gereiztheit, Depressionen, diffuse Ängste oder körperliche Beschwerden auf die Notwendigkeit zur Veränderung des Bisherigen in Beruf, Familie oder Lebensplanung hinweisen. Identität wird wesentlich mitbestimmt durch Gewohnheiten, Bindungen, Berechenbarkeit und Stabilität. Das vermittelt uns ein Gefühl der Sicherheit, das wir brauchen zur Alltagsbewältigung. Träume und Sehnsüchte werden daher oft einer Scheinvernunft geopfert, die im Grunde Bequemlichkeit ist. Das Geheimnis für immer wieder neu zu erringende Lebenszufriedenheit liegt deshalb in der ausgewogenen Balance von Stabilität einerseits und Bereitschaft zu notwendigen Veränderungen andererseits. Mehr dazu in Psychologie Heute. Das Editorial "Lebensstil und schlechtes Karma" ist in der Online-Ausgabe freigeschaltet. |